Genug.

Wiebke Emmerich

Stunden, Minuten und Sekunden wurden einst eingeführt um die Zeit zu vereinheitlichen; unser Empfinden ihr gegenüber bleibt jedoch individuell. Betrachten wir sie als eine Abfolge von Augenblicken die miteinander verwoben und versponnen sind, ergibt sich ein ligranes Fadengewirr aus dem unser emotionales Gedächtnis gebildet wird. Einzelne Momente mögen sich klar einprägen, Andere werden durch die Erinnerung verzerrt oder lösen sich auf – dennoch sind wir jederzeit dazu fähig an Erlebtem anzuknüpfen oder bewusst zu entscheiden an dieser Stelle einen Punkt zu machen.